Heuschnupfen

Akupunktur gegen Heuschnupfen

Immer mehr Menschen greifen auf alternative Heilmethoden zu, um ihre Leiden zu kurieren. Ein Thema, das in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen betrifft, ist der Heuschnupfen. Neben der oftmals durchgeführten Desensibilisierung sorgen inzwischen viele Menschen beispielsweise durch Akupunktur dafür, dass der Heuschnupfen nicht das tägliche Leben über Monate bestimmt und sogar einschränkt.

Allerdings sollte man sich, bevor man zu einer Akupunkturtherapie greift, darüber klar werden, dass diese idealerweise vorbeugend eingesetzt werden sollte. Ist der Heuschnupfen erst im vollen Gange, ist die Therapie nicht nur zu anstrengend, sondern normalerweise auch nicht mehr wirklich erfolgversprechend.

Die Dauer der Behandlung sollte mit dem Behandler abgesprochen werden. Dieser nimmt vor Beginn der Behandlung die Diagnose und verschiedene weitere Daten auf. So ist es beispielsweise nicht unerheblich, in welchen Phasen die Beschwerden zunehmen, auf welche Allergene der Patient reagiert und wie sich die Beschwerden äußern. Auch der Gesamtstatus des Patienten ist entscheidend für die Intensität der durchzuführenden Therapie.

Der Zeitpunkt sollte zu einer vollkommen beschwerdefreien Zeit gewählt werden. Hier empfiehlt sich der Winter, da in dieser Phase keine Pollen fliegen. Bis zu zehn Behandlungen sollte man schon einrechnen. Allerdings sollte der Patient keine oder nur wenig Angst vor Nadeln haben. In den meisten Fällen müssen die Nadeln im Gesicht gesetzt werden. Tatsächlich verwendet der Therapeut spezielle Akupunkturnadeln mit einer geringeren Dicke und Länge, da der Einstich im Gesicht natürlich nicht sehr tief erfolgen kann. Außerdem sollte der Patient in der Lage sein, sich für mindestens eine halbe Stunde gut entspannen zu können. Für die Dauer dieser Zeit muss bei der einzelnen Sitzung gerechnet werden. Zwei bis drei Sitzungen in der Woche sind der Standard. Schließlich muss der Körper mit der zusätzlichen Stimulierung der Punkte zurechtkommen. Anstrengende Tätigkeiten sind direkt nach der Behandlung zu vermeiden. Dafür kann nach der Therapie mit einer weitestgehenden Beschwerdefreiheit gerechnet werden. Aus diesem Grund kann Akupunkturtherapie bei Heuschnupfen als echte Alternative angesehen werden.